Avantasia und KC Rebell holen Chartspitze und „Nummer 1 Award“

Vier Mal musste sich Tobias Sammet mit dem zweiten Platz der Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, begnügen – ein Mal mit Edguy, drei Mal mit seinem Großprojekt Avantasia. Doch nun hat es der Rockmusiker endlich geschafft: Das neue Avantasia-Werk „Moonglow“ leuchtet von allen Veröffentlichungen am hellsten und schwebt an die Spitze der Hitliste. Für diesen Erfolg nahm Sammet am Freitag einen „Nummer 1 Award“ entgegen.

Dazu der Sänger: „Es ist wirklich ein außergewöhnliches Gefühl, als ewiger Zweiter endlich mal ganz oben zu stehen. Es ist schön zu sehen, dass mir das mit einem Sound gelungen ist, für den es in der gleichförmigen Mainstream-Welt nach Meinung einiger Experten eigentlich gar keinen Platz gibt. Und das Allerschönste ist: Die Platte gefällt den Fans rund um den Globus, und wir können jetzt mit Rückenwind auf Welttournee gehen und eine Menge Spaß haben!“

Auch Blutengel („Un:Gott“, zwei) dringen in göttliche Sphären vor und feiern einen neuen Karriere-Bestwert. Die Gothic-Band, deren Geschichte bereits über 20 Jahre zurückreicht, kommt vor Rock-Röhre Avril Lavigne ins Ziel, die an dritter Stelle ihren „Head Above Water“ hält. Vorwochensieger Kool Savas („KKS“, sieben) bleibt der Top 10 weiterhin treu.

In den Single-Charts entscheiden KC Rebell feat. Summer Cem & Capital Bra den Dreikampf mit Shirin David („Gib Ihm“) und Pietro Lombardi („Nur ein Tanz“) für sich – und entschlüsseln ihre „DNA“ an erster Stelle. Auch KC Rebell darf sich über einen nagelneuen „Nummer 1 Award“ freuen. Top-Influencerin David und „DSDS“-Star Lombardi ergattern derweil Silber und die Vier. Dazwischen parkt der „Ferrari“ von Eno feat. Mero.

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HipHopper und Ariana Grande prägen Chartwoche

Er gehört zu den dienstältesten Rappern der Republik und stand bereits 2002 in den Top 10 der Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Nun legt Kool Savas sein neues Album „KKS“ vor – und erobert damit zum fünften Mal nach „Aura“, „Gespaltene Persönlichkeit“ (mit Xavier Naidoo), „Märtyrer“ und „Royal Bunker“ (mit Sido) die Spitze der Hitliste. Die Vorwochensieger von Within Temptation („Resist“) geben klein bei und ziehen sich an die neunte Stelle zurück.

Rock-, Pop- und Metal-Künstler zieren die weiteren Top-Positionen. Während Die Ärzte ihre umfangreiche Outtake-Sammlung „They’ve Given Me Schrott!“ an zweiter Stelle präsentieren und sich US-Superstar Ariana Grande („thank u, next“) über Bronze freut, landet die finnische Band Beast In Black („From Hell With Love“) einen höllisch guten Einstieg auf Rang sechs. Königliche Sprünge macht auch der Soundtrack zum Queen-Film „Bohemian Rhapsody“ (von 40 auf acht), der dank zusätzlichem Vinyl-Release erstmals die Top 10 beehrt.

Als meistvertretene Künstlerin bugsiert Ariana Grande insgesamt neun Tracks in die Single-Charts, darunter „7 Rings“ (vier) und „break up with your girlfriend, i’m bored“ (acht). Der erste Platz geht allerdings an jemand anderen, und zwar die beiden HipHopper Eno und Mero. Mit ihrem „Ferrari“ bremsen sie u. a. Capital Bra („Prinzessa“, zwei) und Azet & Zuna („Hallo Hallo“, neu auf drei) aus. Für diesen Erfolg konnte Eno am Freitag einen „Nummer 1 Award“ entgegennehmen.

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Offizielle Deutsche Charts: Within Temptation mit Nummer eins-Premiere

Das Album-Chartjahr geht so vielfältig weiter, wie es begonnen hat. Nach Spitzenplatzierungen aus den Bereichen Rock (Udo Lindenberg), Schlager (Daniela Alfinito), Neue Deutsche Härte (Oomph!) und HipHop (Dendemann) sind nun die Symphonic-Metaller von Within Temptation („Resist“) an der Reihe. Die niederländische Erfolgsband, die im Sommer wieder nach Deutschland kommt, führt erstmals in ihrer Karriere die Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment, an. Für diese Leistung wurde sie mit einem „Nummer 1 Award“ geehrt, den Sängerin Sharon den Adel stellvertretend für die Gruppe entgegennahm.

Mit einem lachenden und einem weinenden Auge dürften HipHop-Fans das weitere Geschehen in der Hitliste beobachten. Während Kurdo („11ta Stock Sound 2“, zwei) und King Khalil („B-TK“, sieben) ein direktes Ticket für die Top 10 lösen, rutscht Dendemann („da nich für!“) abwärts von eins auf vier. Das Podium komplettiert Udo Lindenberg („MTV Unplugged 2 – Live vom Atlantik“).

Wenige Tage vor den „Oscars“ zieht das Interesse an Filmmusik spürbar an. Obwohl nicht direkt für die diesjährige Verleihung nominiert, sind die Soundtracks zu „A Star Is Born“ (von 19 auf 14), „The Greatest Showman” (von 41 auf 33) und „Bohemian Rhapsody” (von 44 auf 40) ebenso im Aufwind wie Starkomponist Hans Zimmer („Live In Prague“), der an 61. Stelle ins Ranking zurückkehrt.

Ob Capital Bra („Prinzessa“, eins), die höchsten Neueinsteiger Loredana & Mozzik („Romeo & Juliet“, zwei) oder Mero („Hobby Hobby“, vier): Sprechgesang ist aus den Single-Charts derzeit nicht wegzudenken. Für Abwechslung sorgen die US-Sängerinnen Ava Max („Sweet But Psycho“, drei) und Billie Eilish („bury a friend“, neu auf 14).

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Offizielle Deutsche Charts: Dendemann vor den Backstreet Boys

In einer Flut aus 18 Neueinsteigern behält Dendemann den Überblick. Wortgewandt rappt er über die großen Themen unserer Zeit und stürmt erstmals an die Spitze der Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. „da nich für!“ verkauft sich noch besser als die „DNA“ der Backstreet Boys, die an zweiter Stelle entschlüsselt wird. Nick Carter, A.J. McLean & Co. feiern ihre höchste Platzierung seit fast 14 Jahren.

Äußerst rockig geht es auf den nächsten Positionen weiter. Dort geben sich u. a. Bring Me The Horizon („Amo“, drei), King Diamond („Songs For The Dead: Live At The Fillmore In Philadelphia“, sieben) sowie Rival Sons („Feral Roots“, acht) die Klinke in die Hand. Insgesamt werden sieben Plätze innerhalb der Top 10 neu besetzt.

HipHop-Überflieger Capital Bra zieht in den Single-Charts mit Abba gleich und bringt bereits seinen neunten Song („Prinzessa“) an der Spitze unter. Nur die Beatles stehen dank zwölf Nummer eins-Hits jetzt noch über ihm.

YouTube-Star Shirin David drückt neuerdings auch dem Musikmarkt ihren Stempel auf und kreist im „Orbit“ um Rang fünf. Weitere Top-Neuzugänge sind Gringo & Bonez MC („Dschinni“, 16) und Nimo & Capo („Roadrunner“, 23). Silber und Bronze ergattern Mero („Hobby Hobby“) bzw. Ava Max („Sweet But Psycho“).

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Oomph! und Mero holen Spitzenplatzierung und „Nummer 1 Award“

Augen auf, sie kommen: 15 Jahre, nachdem Oomph! die Spitze der Offiziellen Deutschen Single-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, eroberten, feiern die Pioniere der Neuen Deutschen Härte nun das erste Nummer eins-Album ihrer Karriere. In einem Feld aus 18 Neueinsteigern überzeugt ihr „Ritual“ am meisten und lässt selbst Vierfachabräumer Udo Lindenberg („MTV Unplugged 2 – Live vom Atlantik“, drei) keine Chance.

Insbesondere Freunde der härteren Gangart dürften sich über das aktuelle Ranking freuen: Metalbands wie Papa Roach („Who Do You Trust?”, vier), Arch Enemy („Covered In Blood”, zwölf) und Flotsam and Jetsam („The End Of Chaos“, 19) sind ebenso dabei wie die Hardrock-Kracher Magnum („Live At The Symphony Hall”, 18) und Thunder („Please Remain Seated”, 44). Für abwechslungsreiche Zwischentöne sorgen „No Roots“-Überfliegerin Alice Merton („Mint“, zwei) und der HipHopper Yassin („YPSILON“, acht).

Xatar-Schützling Mero („Hobby Hobby“) hat sein Hobby zum Beruf gemacht und bringt zum zweiten Mal binnen zwei Monaten einen Track auf dem Single-Thron unter. Wie Ooomph! wurde er dafür am Freitagnachmittag mit einem „Nummer 1 Award“ geehrt.

Sechs weitere Top 10-Positionen der Single-Charts gehen an Rapper, so u. a. Shindy („Dodi“, drei), Kontra K („Warnung“, neu auf sechs) und Azet & Zuna („Wenn die Sonne untergeht“, neu auf sieben). Dazwischen rangieren die beiden US-Sängerinnen Ava Max („Sweet But Psycho“, zwei) sowie Ariana Grande mit ihrem neuen Hit „7 Rings“ (vier).

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