Kraftklub-Sänger Kummer stürmt an die Chartspitze

Freude statt Kummer dürfte Felix Kummer heute Nachmittag verspüren, denn mit seinem Solo-Debüt „Kiox“ erobert er aus dem Stand die Spitze der Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment. Es ist bereits seine vierte Nummer eins, denn als Sänger der Band Kraftklub konnte der Chemnitzer Rapper schon mehrfach abräumen. In dieser Woche löst er Capital Bra & Samra („Berlin lebt 2“) ab, die sich an die zweite Stelle zurückziehen. Bronze streichen Seeed ein, die auf ihrer Tour gerade für mächtig „Bam Bam“ sorgen.

Klassik-Superstar Jonas Kaufmann feiert an zehnter Stelle sein drittes Top 10-Album, das eine Liebeserklärung an die Traumstadt „Wien“ ist. Ansonsten beherrschen Rock-Gruppen wie Element Of Crime („Live im Tempodrom“, fünf) und Kadavar („For The Dead Travel Fast”, acht) bzw. Metal-Projekte wie Lacuna Coil („Black Anima“, 15) und Babymetal („Metal Galaxy“, 18) das Geschehen.

Karel Gott verstarb Anfang dieses Monats im Alter von 80 Jahren – seine Musik lebt aber weiter. Die „goldene Stimme aus Prag“ ist mit der Platte „Electrola… Das ist Musik!“ postum an 78. Stelle zu hören. Auch Queen-Frontmann Freddie Mercury taucht noch einmal in der Hitliste auf, und zwar mit dem Solo-Boxset „Never Boring“ (23) sowie der Queen-Platinum Collection „Greatest Hits I, II & III“ (40).

Im Single-Ranking legt der „Dance Monkey“ von Tones And I erneut eine flotte Sohle aufs Parkett und führt das Feld zum dritten Mal an. Tim Bendzko rückt derweil ebenso „Hoch“ (von 13 auf zehn) wie Lena & Nico Santos („Better“, von 30 auf 26) sowie Lotte & Max Giesinger („Auf das, was da noch kommt“, von 50 auf 40). Den höchsten New Entry landet HipHopper RAF Camora, der sich für „Puta Madre“ Unterstützung von der französischen Crew Ghetto Phénomène geholt hat.

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Hauptstadt-Musik regiert die Offiziellen Deutschen Charts

Musikalisch gehen sie unterschiedliche Wege, doch Capital Bra/Samra („Berlin lebt 2“) und Seeed („Bam Bam“) vereint die Liebe zu ihrer Heimatstadt Berlin – und in dieser Woche auch ihr Erfolg in den Offiziellen Deutschen Album-Charts, ermittelt von GfK Entertainment: Dort erobern das HipHop-Duo und die Dancehall-Gruppe aus dem Stand die ersten beiden Positionen. Dank Vorwochensieger Sido („Ich & keine Maske“, sechs) bleibt ein weiterer Hauptstadt-Künstler der Top 10 erhalten.

Mit über vier Jahrzehnten Bühnenerfahrung gehören die Kastelruther Spatzen zu den Urgesteinen der Volksmusik-Szene. Das neueste Werk der Südtiroler heißt „Feuervogel flieg“, flattert in der aktuellen Hitliste an die dritte Stelle und beschert Norbert Rier und seinen Jungs das 19. Top 10-Album ihrer Karriere. Einen abermaligen Stilwechsel gibt’s auf Platz vier, wo die Metal-Band Helloween ihren Live-Mitschnitt „United Alive“ präsentiert.

Im Single-Ranking tanzen Tones And I und ihr „Dance Monkey“ gleich in doppelter Hinsicht aus der Reihe. Erstens schnappen sie sich nach drei Wochen die Krone zurück; zweitens liefern sie den einzigen Nicht-Rap-Song innerhalb der Top 10. Ansonsten haben Interpreten wie Capital Bra & Samra kräftig Rückenwind, der sie bis auf Rang zwei („110“, mit Lea) bzw. als höchster Neuzugang auf Position fünf („Berlin lebt wie nie zuvor“) trägt. Zweitbeliebtester New Entry ist US-Rapper Travis Scott („Highest In The Room”, acht).

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Sido hängt sogar die Beatles ab

„The Voice of Germany“, „Late Night Berlin“, „Hier spricht Berlin”: Sido ist im Fernsehen derzeit omnipräsent. Und auch die Offiziellen Deutschen Single-Charts, ermittelt von GfK Entertainment, beehrte der Berliner Rapper in diesem Jahr bereits mit acht verschiedenen Songs, die nun allesamt (wieder) die Top 100 stürmen. Darüber hinaus holt Sido im Album-Ranking das Maximum heraus: Sein aktuelles Studio-Werk „Ich & keine Maske“ schnellt direkt an die Spitze und beschert ihm die vierte Nummer 1-Platte seiner Karriere.

Gleich mehrere Neufassungen berühmter Kultalben begeistern in dieser Woche die Musikfans: Das Beatles-Werk „Abbey Road“ erobert in seinem 50. Jubiläumsjahr die zweite Position, während a-ha mit remasterten Ausgaben von „Minor Earth, Major Sky“ (62) und „Lifelines“ (68) punkten. Zu den weiteren Re-Entries gehören Die Schlagerpiloten („Lass uns fliegen“), die ein halbes Jahr nach CD-Release zurück an die achte Stelle schweben.

Die Hamburger Band Deichkind passt in keine feste Schublade und bewegt sich irgendwo zwischen Gaga-Sound und Gesellschaftskritik. Mit ihrem neuen Album „Wer sagt denn das?“ meldet sie sich nun auf dem Bronzeplatz zurück. HipHopper Mero („Unikat“, vier) und die Metal-Gruppe Opeth („In Cauda Venenum“, fünf) besorgen die übrigen Top 5-Positionen.

Ein einziger Song („Dance Monkey“, Tones And I, Platz zwei) stellt sich der Rap-Übermacht in der Single-Top 10 entgegen; ansonsten haben Titel wie der abermalige Spitzenreiter „110“ (Capital Bra, Samra & Lea), Bronze-Abräumer „Roller“ (Apache 207) oder die New Entries „Honda Civic“ (The Cratez & Bonez MC, fünf) und „2002“ (Sido & Apache 207, sechs) wie gehabt Hochkonjunktur.

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Shirin David als erste Rapperin mit Debütalbum an Chartspitze

Einmal die Spitze der Offiziellen Deutschen Album-Charts zu erobern, ist ein Traum, den sich bereits viele männliche Rapper erfüllen konnten. Bei den Frauen sieht die Sache anders aus, denn außer der Girlgroup Tic Tac Toe gelang dieses Kunststück noch keinem anderen weiblichen HipHop-Act. Nun prescht Überfliegerin Shirin David vor und landet mit „Supersize“ einen Supererfolg – und als erste Rapperin mit einem Debütalbum bzw. erste Solo-HipHopperin überhaupt auf Platz eins der von GfK Entertainment ermittelten Hitliste.

Zunächst mit ihren Bands Tomte und Oasis bekanntgeworden, machen Thees Uhlmann und Liam Gallagher mittlerweile auch als Einzelkünstler eine gute Figur. Ihre Alben „Junkies und Scientologen“ bzw. „Why Me? Why Not.“ holen in der aktuellen Woche die übrigen Medaillen. Drei weitere Acts knacken Top 10-Positionen: das Punk-Rock-Trio blink-182 („Nine“, vier), die Metal-Gruppe As I Lay Dying („Shaped by Fire“, sechs) sowie Popsängerin Jeanette Biedermann, die ihre „DNA“ an achter Stelle entschlüsselt.

Im Single-Ranking wird der Notruf von Capital Bra, Samra & LEA erhört: „110“ startet auf Anhieb von Platz eins. Die Australierin Tones And I und ihr „Dance Monkey“ bleiben behände unterwegs und rutschen an die zweite Position. HipHop ist mit Top-Neuzugängen wie Apache 207 („200 km/h“, vier), Bushido & Animus („Ronin“, fünf) und Summer Cem feat. Luciano („Summer Cem“, sechs) wie gehabt das vorherrschende Genre.

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„Dance Monkey“ tanzt an die Spitze der Single-Charts

In ihrer australischen Heimat, Neuseeland, der Schweiz und vielen nordeuropäischen Ländern bestieg Singer-Songwriterin Toni Watson alias Tones And I bereits den Thron der Musik-Hitlisten. Nun ist Deutschland an der Reihe: Nach einer fünfwöchigen Anlaufphase hat ihr „Dance Monkey“ genügend Kraft gesammelt, um bis an die Spitze der Offiziellen Deutschen Charts, ermittelt von GfK Entertainment, zu klettern. Es ist die zweite Single der Newcomerin, die noch bis vor kurzem als Verkäuferin arbeitete. Nun tritt sie in die Fußstapfen von berühmten Landsfrauen wie Kylie Minogue und Sia.

Zu den weiteren Neuzugängen gehören das deutsch-schwedische Metal-Projekt Lindemann („Steh auf“, acht), Trettmann & Kitschkrieg feat. Alli Neumann („Zeit steht“, zehn) sowie das Powertrio Ariana Grande, Miley Cyrus & Lana Del Rey, das mit „Don’t Call Me Angel“ (elf) den Titeltrack zum „3 Engel für Charlie“-Remake beisteuert. Apache 207 hält seinen „Roller“ auf der Zwei derweil gut in Schuss.

Für HipHopperin Loredana („Kein Plan“, mit Mero) geht’s einerseits zwar runter auf vier, dafür hat sie mit „Genick“ (drei) den nächsten Hit parat. Außerdem startet ihr Album „King Lori“ aus dem Stand von Platz drei.

Die erfolgreichste Platte der Woche liefert Andreas Gabalier, der zum zehnjährigen Jubiläum das „Best Of Volks-Rock’n’Roller“ präsentiert. Es ist das dritte Mal nach „Mountain Man“ (2015) und „Vergiss mein nicht“ (2018), dass der Österreicher in den Offiziellen Deutschen Album-Charts den Ton angibt.

Neben Loredana und Andreas Gabalier betreten vier zusätzliche Künstler die Top 10: die Rapper Trettmann („Trettmann“, zwei) und Olexesh („Augen Husky“, fünf), die Nu Metal-Pioniere Korn („The Nothing“, sechs) sowie das Brüdergespann Die Lochis („Kapitel X“, vier).

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